Wie man den Geschwindigkeitssensor prüft
Wenn der Motor im Leerlauf abstirbt, müssen Sie höchstwahrscheinlich mehrere Sensoren überprüfen (LMM, Drosselklappensensor, Leerlaufregler, Kurbelwellensensor), um den Verursacher zu finden. Zuvor haben wir bereits Methoden zur Überprüfung folgender Komponenten betrachtet:
- Kurbelwellensensor;
- Drosselklappensensor;
- Leerlaufregler;
- Luftmassenmesser.
Nun ergänzen wir diese Liste um die Prüfung des Geschwindigkeitssensors (VSS - Vehicle Speed Sensor).
Wenn dieser Sensor defekt ist, sendet er fehlerhafte Daten, was nicht nur die Motorfunktion, sondern auch andere Fahrzeugsysteme beeinträchtigt. Der Geschwindigkeitssensor sendet Signale an das Steuergerät, das den Motorlauf im Leerlauf regelt und über den Leerlaufregler den Luftstrom steuert, der die Drosselklappe umgeht. Je höher die Fahrzeuggeschwindigkeit, desto höher ist die Frequenz dieser Signale.

Funktionsweise des Geschwindigkeitssensors
Der Aufbau des Geschwindigkeitssensors basiert bei den meisten modernen Fahrzeugen auf dem Hall-Effekt. Im Betrieb sendet er frequenzmodulierte Impulssignale an das Motorsteuergerät (ECU). Pro gefahrenem Kilometer überträgt der Sensor etwa 6000 Impulse (abhängig vom Fahrzeugmodell). Die Frequenz der Impulse ist direkt proportional zur Fahrgeschwindigkeit. Das elektronische Steuergerät berechnet anhand dieser Signalfrequenz die Geschwindigkeit des Fahrzeugs.
Der Sensor selbst befindet sich am Getriebe, im Antriebsmechanismus des Tachometers. Die genaue Position kann je nach Automarke variieren.
Wie man erkennt, dass der Geschwindigkeitssensor defekt ist
Achten Sie zunächst auf folgende Anzeichen einer Fehlfunktion:
- instabiler Leerlauf;
- Tachometer funktioniert falsch oder gar nicht;
- erhöhter Kraftstoffverbrauch;
- verringerte Motorleistung.
Außerdem kann der Bordcomputer (falls vorhanden) einen Fehler über das Fehlen des Signals vom Geschwindigkeitssensor anzeigen.

Geschwindigkeitssensor

Position des Geschwindigkeitssensors
Meistens wird der Fehler durch eine Unterbrechung im Stromkreis verursacht, daher sollten Sie zuerst die Verkabelung prüfen. Ziehen Sie den Stecker ab und untersuchen Sie die Kontakte auf Oxidation und Schmutz. Wenn Oxidation vorhanden ist, reinigen Sie die Kontakte und verwenden Sie ein Kontaktspray.
Oft reißen die Kabel direkt am Stecker, da sie dort gebogen werden und die Isolierung durchscheuert. Überprüfen Sie auch den Widerstand im Massekreis, der etwa 1 Ohm betragen sollte. Wenn die Verkabelung intakt ist, sollte der Sensor selbst überprüft werden.
Bei vielen Fahrzeugen ist ein Hall-Geber verbaut (drei Kontakte: Masse, Spannung, Signal). Es gibt jedoch auch andere Sensortypen: Reed-Kontakte und induktive Sensoren Stellen Sie zunächst sicher, dass am Stecker 12 V Spannung anliegen und eine Masseverbindung besteht. Anschlussschema Prüfung mit Tester Antrieb des Geschwindigkeitssensors Prüfung des Antriebs Beim Drehen des Rades sollten Sie mit den Fingern spüren, dass sich der Antrieb dreht. Wenn sich das Rad dreht, der Antrieb aber stillsteht, liegt das Problem im Inneren des Getriebes (meist sind die Zähne am Kunststoffzahnrad des Antriebs abgeschert). Ein solcher Sensor arbeitet nach dem Prinzip eines Reed-Schalters (öffnet und schließt den Stromkreis). Die Prüfung ist einfach: Das Signal eines solchen Sensors ähnelt einer Sinuskurve; er erzeugt beim Drehen Wechselstrom. Das Diagnoseprinzip ähnelt der Prüfung des Kurbelwellensensors:Prüfung des Geschwindigkeitssensors (Hall-Effekt)
Methode 1 (Prüfung mit Voltmeter)
Methode 2 (ohne Ausbau)
Methode 3 (Prüfung mit Prüflampe)


Prüfung des Sensorantriebs


Prüfung von Sensoren mit Reed-Kontakt
Prüfung induktiver Sensoren
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